Eryngium campestre

Pflanzenbild Bildquelle. Der Habitus der Pflanze.

Pflanzl. Fam.:

Apiaceae (Umbelliferae) - Doldenbluetler

Andere Namen:

Feldmannstreu, Mannstreu, Brachdistel, Ziegenbart, Rabendistel. (#104/240)

Inhaltsstoffe:

Saponine, Kalisalze, Spuren von aetherischen Oelen, Phytosterine. (#104/241)

Vorkommen:

Hauptsaechlich in Mittel- und Suedeuropa verbreitet. Bevorzugt in heissen Gegenden, wo er auf trockenen Feldern, Felslandschaften und Strassenraendern waechst. (#104/240)

Allgemeines:

Es herrscht die allgemeine Meinung, dass der Genuss des Feldmannstreu die Milchproduktion der Ammen zum Versiegen bringt. (#104/241)

In der Heilpflanzenkunde kennt man diese Pflanze wegen ihrer harntreibenden und leicht schmerzstillenden Wirkung. Daher wird sie gerne bei Fettleibigkeit, Wassersucht, Herzkrankheiten sowie zur Bekaempfung der Cellulitis verwendet. (#104/241)

Ausserdem uebt sie einen positiven Einfluss auf die Verdauungsprozesse aus. (#104/241)

Droge:

Die Wurzel. (#104/241)

Sammelzeit:

Europa: Die Wurzel wird im September/Oktober, wenn die Planze voellig vertroknet ist, ausgegraben. Trockene Blatt- und Stengelreste werden entfernt und die Seitenwurzeln weggeschnitten. Groessere Exemplare werden halbiert. (#104/241)

Aufbewahrung:

Die Wurzelstuecke an der Sonne oder im Ofen bei niederer Temperatur (40 Grad Celsius) trocknen und dann in Papier- oder Stoffsaeckchen geben. (#104/241)

Wirkungen:

(#104/241)

Dosis:

Innere Anwendung:
die Wurzeln
Harn- und schweisstreibend.
Dekokt - 3g auf 100ml Wasser. Zwei bis drei kleine Tassen am Tag (nicht unmittelbar vor oder nach den Mahlzeiten).
Verdauungsfoerdernd.
Tinktur - 20g auf 100ml 60%igen Alkohol (10 Tage lang ansetzen). 20 bis 30 Tropfen nach den Hauptmahlzeiten in gezuckerten Wasser oder auf einem Stueck Zucker.
Weintinktur - 3g auf 100ml Wein (10 Tage lang ansetzen). Zwei Glaeschen am Tag. (#104/241)


Bildquellen:

Abbildung 1: Zeichner/in: unbekannt; Bild entnommen aus: WURZER Walter: "Die Grosse Enzyklopaedie der Heilpflanzen. Ihre Anwendung und Ihre Natuerliche Heilkraft.", Neuer Kaiser Verlag, 1994.


Bibliographie:

Das Quellenverzeichnis der Enzyklopaedie