Fagus sylvatica

Pflanzenbild Bildquelle. Der Habitus der Pflanze.

Pflanzl. Fam.:

Fagaceae - Buchengewaechse

Andere Namen:

Buche, Rotbuche. (#104/248)

Inhaltsstoffe:

Phenole (Kreosot), Tannine. (#104/249)

Vorkommen:

Ist in den gemaessigten Klimazonen Europas verbreitet. Waechst im Gebirge zwischen 700 und 2000m Hoehe und tritt auch als reiner Buchenwald in frischen, nordgerichteten Gebieten auf. (#104/248f.)

Allgemeines:

Die Buche ist ziemlich gut bekannt, da man aus ihrem Holz eine Arznei mit dem Namen "Kreosot" gewinnt. Diese Arznei hilft wegen seiner balsamischen und auswurffoerdernden Wirkung vor allem bei Lungenentzuendung. Das Kreosot kann aber nur auf dem Weg der Destillation gewonnen werden, die normalerweise zu Hause nicht durchgefuehrt werden kann. Darueber hinaus sollte es nur dann verwendet werden, wenn man ueber eine umfangreiche Erfahrung auf dem Gebiet der Pharmazie verfuegt. (#104/249)

Zu Heilzwecken wird ausschliesslich die Rinde verwendet, der adstringierende und fiebersenkende Eigenschaften zugesprochen werden, die vor allem bei Fieberwechsel wirksam sind. (#104/249)

Eine weitere Anwendung der Buche betrifft die Wirkung der Buchenkohle, die aus dem Holz des Baumes gewonnen wird. Diese ist saeureverhuetend und absorbiert das Toxinim Magen-Darm-Trakt. (#104/249)

Droge:

Die Rinde der Aeste. (#104/249)

Sammelzeit:

Die Rinde von Aesten mit einem Durchmesser von 2 bi 3cm wird zuerst von eventuellen Flechten gereinigt und dann mit einem Messer heruntergeschnitten und in 5 bis 10cm lange Stuecke gebrochen. (#104/249)

Aufbewahrung:

Die Rindenstuecke werden in der Sonne getrocknet und in Papier- oder Stoffsaeckchen aufbewahrt. (#104/249)

Wirkungen:

(#104/249)

Dosis:

Innere Anwendung:
die Rinde der Zweige
Fiebersenkend.
Dekokt - 3g auf 100ml Wasser. Zwei bis drei kleine Tassen am Tag. (#104/249)


Bildquellen:

Abbildung 1: Zeichner/in: unbekannt; Bild entnommen aus: WURZER Walter: "Die Grosse Enzyklopaedie der Heilpflanzen. Ihre Anwendung und Ihre Natuerliche Heilkraft.", Neuer Kaiser Verlag, 1994.


Bibliographie:

Das Quellenverzeichnis der Enzyklopaedie