Glechoma hederacea

Pflanzenbild Bildquelle. Der Habitus der Pflanze.

Pflanzl. Fam.:

Lamiaceae (Labiatae) - Lippenbluetler

Andere Namen:

Gundelrebe, Efeugundermann, Erdefeu, Erdfett, Masshold, Blauhuder, Zickelskraeutlein, Wideruf. (#104/280)

Inhaltsstoffe:

Tannine, Bitterstoffe, Cholin. (#104/281)

Vorkommen:

In ganz Europa verbreitet. Waechst auf Wiesen und Feldern, entlang von Hecken und in Waeldern und Gebueschen. (#104/280)

Allgemeines:

Die Gundelrebe sollte nicht mit dem Efeu verwechselt werden. (#104/281)

Die Volksmedizin schreibt ihr hustenstillende und auswurffoerdernde Eigenschaften bei Bronchialkatarrh sowie eine leicht harntreibend Wirkung zu. Diese Vorzuege wurden auch von den Wissenschaftlern des 19. Jahrhunderts bestaetigt, und die Gundelrebe stand bis vor wenigen Jahren als Heilpflanzen, die die Vernarbungvon Wunden foerdert, im Arzneibuch. So hilft sie auch bei leichten Verbrennungen und Hautentzuendungen. (#104/281)

Droge:

Oberirdischer Teil der Pflanze. (#104/281)

Sammelzeit:

Die geraden Triebe werden waehrend der Bluete im April bis Juni wenige Zentimeter ueber dem Boden abgeschnitten. (#104/281)

Aufbewahrung:

Die Triebe werden gebuendelt und an einem luftigen, schattigen Ort zum Trocknen aufgehaengt und in Papiersaeckchen aufbewahrt. (#104/281)

Wirkungen:

(#104/281)

Dosis:

Innere Anwendung:
oberirdische Teil der Pflanze
Bei katarrtartigen Husten.
Infus - 1,5g auf 100ml Wasser. Zwei bis drei kleine Tassen am Tag. (#104/281)

Aeussere Anwendung:
oberirdischer Teil der Pflanze
Bei Hautentzuendungen und leichten Verbennungen.
Infus - 5g auf 100ml Wasser. Waschungen, getraenkte Kompressen auf die betroffenen Hautpartien geben. (#104/281)


Bildquellen:

Abbildung 1: Zeichner/in: unbekannt; Bild entnommen aus: WURZER Walter: "Die Grosse Enzyklopaedie der Heilpflanzen. Ihre Anwendung und Ihre Natuerliche Heilkraft.", Neuer Kaiser Verlag, 1994.


Bibliographie:

Das Quellenverzeichnis der Enzyklopaedie