Phenobarbital

Formel

Formel aus:

(#5/19f.)

Andere Namen:

Lepinal®, (#5/20) Luminal®, (#5/20, #121/32) Liquital® (#53/211), Lumen®, (#53/214) Phenaemal®. (#121/32) 5-Ethyl-5- phenylbarbitursaeure (IUPAC); Phenobarbitalum (Latein); (Wikipedia)

Spezifikation:

Summenformel: C12H12N2O3;
Molare Masse: 232,24 g/mol-1;
Schmelzpunkt: 174 Grad Celsius;
pKs-Wert: 7,3;
Loeslichkeit: wenig loeslich in Wasser: 1110 mg/l-1 (25 Grad Celsius); leicht loeslich in 96 %igem Ethanol; (Wikipedia)

Allgemeines:

Phenobarbital ist ein 1912 eingefuehrter Arzneistoff aus der Gruppe der Barbiturate und wird in der Epilepsiebehandlung sowie zur Narkosevorbereitung eingesetzt. Es war ein vielgenutztes Schlafmittel bis weit in die zweite Haelfte des 20. Jahrhunderts hinein. Phenobarbital ist ein verkehrsfaehiges und verschreibungsfaehiges Betaeubungsmittel nach deutschem Betaeubungsmittelrecht. (Wikipedia)

Wirkdauer:

lang; (#5/20)

Wirkungen:

Es ist ein Durchschlafmittel. (#121/32)

Dosis:

LD50: 162 mg/kg-1 (Ratte p.o.); 88 mg/kg-1 (Maus i.p.); (Wikipedia)

Sucht:

Alle hypnotisch wirkenden Barbitursaeurederivate fuehren zu einer koerperlichen Abhaengigkeit. Es besteht eine starke Aehnlichkeit zu jener Abhaengigkeit von Alkohol, deshalb fassen alle Klassifikationen von Abhaengigkeit (ICD, DSM) Barbiturate mit Alkohol zusammen. (#53/27ff.)

Kotschenreuther fuehrt an, dass typische Merkmale einer Barbituratabhaengigkeit beim Entzug Reizbarkeit, Nervoesitaet, Haendezittern, Stoerungen der Muskelkoordination, Verfall der Reaktions- und Artikulationsfaehigkeit und sogar ein Delirium tremens sind. (#69/172f.)

Die Behandlung der Barbituratabhaengigkeit erfolgt logischerweise gleich wie beim Alkohol. Es soll an dieser Stelle auf die Beschreibungen bei dieser Rauschdroge verwiesen werden. (eigen)


Bibliographie:

Das Quellenverzeichnis der Enzyklopaedie