
Bildquelle. Eine Pilzgruppe.
Er hat einen halbkugeligen, flachen Hut (2-5cm), der ockerbraun ist. Er hat eine breite dunklere Randzone. Die Lamellen sind tief dunkelbraun gesprenkelt. Der Stiel ist zylindrisch und hohl. Am Boden ist er leicht knollig und mit flockigen, hellen Fasern ueberzogen. Das braune Fleisch ist geruchslos und schmeckt mild. Die Sporen sind elliptisch, glatt und dunkelbraun. Das Sporenpulver ist schwarz-braun. (#20)
J. Stevens gibt folgende Beschreibung:
Der Hut ist 0,5-8cm breit, der Stamm 3,8-10cm lang und 0,5-1cm dick. Der Hut ist glocken- bis kuppelfoermig. Er hat einen weissen Ring am unteren Rand mit einem weiteren dunklerem, grau oder braunen Ring darueber. Das zentrale Stueck des Hutes ist cremig-weiss bis ins lederfarbene uebergehend zu gelbbraun oder rostigbraun in den oberen Sektionen. Der Hut wechselt im Alter die Farbe bis blass gelbbraun oder lederbraun mit dunklerem unteren Ring. Die Lamellenkanten sind weiss. Der Stamm ist mit pulvrigen weissen Resten ueberzogen. Er wird dunkler zur Basis bis hin zu lederbrauner Farbe. Er wird leicht blau durch Quetschen. (#30)
Stamets und Chilton geben die typischen Merkmale, wie folgt an:
Der Hut ist 35-40mm breit bei der Reife. Der Hut ist konvex bis glockenfoermig, spaeter breiter konvex und schliesslich ausdehnend bis beinahe flach mit einem breiten Hoecker. Die Farbe ist zimtbraun bis orange-artig zimtbraun, und wechselt zu gelbbraun beim Trocknen mit einer dunkelbraunen Zone am Hutrand. Die Lamellen sind am Stamm befestigt, breiter zum Zentrum und mit 3 Reihen dazwischentretender Lamellen eingefuehrt. Die Lamellenfarbe ist braeunlich und gesprenkelt. Die Kanten bleiben weiss, ansonsten werden die Lamellen schwaerzlicher bei der Sporenreife. Der Stamm ist 5-6cm lang, 4mm dick bei der Reife, zerbrechlich, hohl und faserig. Er wird dicker zur Basis hin. Die Stammfarbe ist roetlich getoent unter einer feinen Huelle sehr kleiner weisslicher Faserchen, die abwaerts dunkler werden oder auch bei Beruehrung dunkler werden. Die Stammbasis ist oft blaeulich gequetscht. Blaeuung ist auf dem Hut selten. (#29)
Volkbert Kell beschreibt die halluzinogene Pilzart mit folgenden Worten:
Der Hut ist 3-6cm breit, rotbraeunlich, hygrophan. Er blasst schnell vom Scheitel her aus, und hat lange einen dunklen Hutrand. Die Blaetter sind schwarzbraeunlich oder schwarz, scheckig, kurz angeheftet und stehen gedraengt. Das Fleisch ist hutfarben, duenn, geruchlos und mild. Der Stiel ist fleischbraeunlich und gaenzlich mit hellem Reif bedeckt. Die Sporen sind olivschwaerzlich, fast zitronenfoermig, glatt und messen 12-14x8-9mcm. Der Sporenstaub ist schwarz.
Der Dunkelrandige Duengerling ist an seiner Groesse, dem dunkel gerandeten Hut und dem oft buescheligem Wachstum zu erkennen. Der kleinere nicht bueschelige Dunkle Duengerling (P. fimicola) hat fast gleiche mikroskopische Merkmale. Grosse Exemplare des Heu-Duengerling (P. foenisecii) sind leicht durch die helleren, warzigen Sporen zu unterscheiden. (#40)
Michael und Schulz geben folgende Beschreibung im Jahr 1927 ab:
Der Hut ist flachglockig, stumpf, in der Mitte oefter etwas gebuckelt, meist 3-4, manchmal auch bis 5cm breit, hygrophan, im feuchten Zustande rotbraun, trocken blass, braeunlich-fleischfarben, am Rande eine Zeitlang durchwaessert dunkler gezont, glatt oder etwas runzelig, kahl, schleierlos und ziemlich fleischig. Die Blaetter sind erst rotbraeunlich, schliesslich russig-schwarz, ziemlich gedraengt, bauchig, 7-8mm breit, dicklich, am Stiel angeheftet und spaeter von ihm getrennt. Die Sporen sind fast zitronenfoermig, 13-14mcm lang und 8-9mcm breit, glatt, schwarz und undurchsichtig. Der Stiel ist schlank, fast gleichmaessig dick, oft verbogen, 4-8cm lang und 3-4, seltener bis 5mm dick, rotbraeunlich, seidig-faserig, nur oben schwach bereift, engroehrig-hohl und zerbrechlich. Das Fleisch ist blass, geruchlos und von mildem Geschmack.
Eine Beschreibung aus dem Jahr 1962 lautet:
Der Hut ist gewoelbt-ausgebreitet, lehmbraun mit dunkler Randzone. Der Hut misst 2-4cm, ist gewoelbt, bald leicht gebuckelt ausgebreitet, glatt, jung kastanienbraun, von der Mitte aus verblassend bis lederfarben-lehmbraun, aber fast immer mit kastanienbrauner Randzone. Er hat keinen Schleier. Die Lamellen sind marmoriert und werden allmaehlich fast schwarz. Der Stiel ist recht kraeftig, schwach gerieft. Die Pilze faerben sich nur selten blau bei Druck. (#51)
1887: Die heute gueltige Bezeichnung P. subbalteatus (Berkeley & Broome) Sacc. wurde publiziert. (#51)
1915: Im Winter erschien die Panaeolus-Art spontan in einem Pilzgewaechshaus in New York, und wurde zusammen mit den dort kultivierten Champignons irrtuemlich verspeist und bewirkte so eindrucksvolle Vergiftungen, dass Murril den Pilz als P. venenosus neu beschrieb. (#51)
1968: Es erfolgte ein Psilocybin-Nachweis durch Ola'h (#62/310) Ola´h veroeffentlichte uebrigens eine grosse Monographie zu den Duengerlingen, aehnlich G. Guzmann, der eine Monographie zur Gattung Psilocybe (Kahlkoepfe) verfasste. Olah´s Werk diente lange als Standard fuer Duengerlinge. (eigen)
1972: Es erfolgte wiederum ein Psilocybin-Nachweis durch Fiusello und Ceruti Scurti. (#62/310)
1976: Es erfolgte ein weiterer Psilocybin-Nachweis durch Jonathan Ott und Gaston Guzmán. (#62/310)
1977: In diesem Jahr erfolgte eine weitere Untersuchung dieser Pilzart. Es wurde ein positiver Psilocybin- und Baeocystin-Nachweis durch Repke et al. durchgefuehrt. (#62/310)
1982: Ein neuerlicher positiver Psilocybin-Nachweis durch Beug und Bigwood erfolgte. (#62/310)
1985: Es wurde ein Psilocybin- und Baeocystinnachweis durch die Forschergruppe Stijve und Kuyper durchgefuehrt. (#62/310)
1987: Es erfolgte ein neuerlicher Psilocybinnachweis durch Ohenoja et al. (#62/310)