Aktuelles

Chris Moser - Capitalismus kills

!CAPITALISM KILLS! - from TODAY on (22.nov.2019) the work of Chris Moser together with KostNix will be presented as a project of the TKI - "Tiroler Kulturinitiativen im öffentlichen Raum"!

Planetary Destroyer Inntalcenter Telfs on Monday 30. September at noon

Regenbogenfest im Walterpark am Samstag den 27. Juli ab 15.00

Wir laden euch herzlich ein, am Samstag, 27.07. ab 14:00 im Waltherpark zum Regenbogenfest zu kommen. Wir wollen gemeinsam feiern, dass jede*r einzigartig ist und gemeinsam mit buntem Programm eine schöne Zeit haben.

Musikalisch versorgen uns drei Acts mit verschiedensten Klängen:

- FaulenzA (Trans*female Rap und Gitarrenlieder) FaulenzA spielt Trans*Pride-HipHop und Singer/Songwriter Musik. Sie ist eine trans*Frau und politische Aktivistin in queeren und linken Bewegungen. Sie fetzt die Normalität weg mit fetten tanzbaren Rap-Beatz, oder nimmt die Gitarre und begleitet ihre Songs selbst. FaulenzA möchte dich zum tanzen, zum lachen und weinen bringen.

Sie versucht sich selbst stark zu machen und freut sich in den Songs ihre Gefühle und Erfahrungen mit dir zu teilen. Ihre Musik ist ehrlich, intim und einfühlsam. Mal quatschig und lustig, mal melancholisch und warm, schön und zärtlich, oder ihre Musik geht wütend nach vorne. Sie ist FaulenzA`s Herzblut und Liebe. Sie ist ihre Wut, ihre Traurigkeit und Hoffnung. Sie ist ihre Welt aus Zuckerguss und Marzipan, mit Einhörnen und autonomen Mäusen. Komm mit! Wenn du magst, reist FaulenzA mit dir dorthin :-)

- Supa100 (Jazz, Blues, Pop - groovig, anders, supa)

- YOLO Collective (Queerfeministisches Duo) facebook/YOLO-Collective

Zum Mitmachen gibt es

KostNix reopening at Saturday the 29.Juli at 15:00

Our KostNix - the first freestore in Innsbruck - has found a new location. Innstrasse 45, directly at the Walterpark, opposite to the M-Preis and beside the record shop and the kebap-people.

We celebrate the re-opening as a part of the street party "Anpruggen Stadtteilfest" and are happy to welcome you in the Non-Shopping-Center KostNix at Innstrasse 45.

Neither money or any other return or rewards are expected by our visitors, if they want to take anything from our assortment.

Umgekehrt kann hier auch jeder Waren vorbeibringen, die er nicht mehr gebrauchen kann oder nicht mehr gefallen. Dadurch verlieren die Gegenstände zwar ihren Geldwert, also den "Preis," aber nicht ihren Gebrauchswert. Dieses Prinzip kritisiert die Marktlogik und die Wegwerfgesellschaft und macht den Kapitalismus, hier und vorerst einmal im Kleinen später dann überall, überflüssig.

Nach 12 Jahren in der Höttinger Gasse, hat eine Immobilienfirma das Haus gekauft und unseren Mietvertrag nicht verlängert. Mehr dazu hier...

Aktuelle Informationen gibt es auch über die Facebook-Seite

currently KostNix has closed due to relocation

rent eats soul...

The Freestore from Innsbruck called KostNix has to leave the Höttinger Gasse after 12 years, because the house hase been sold to a real estate company. With the expiration of the rental contract at the end of april and the refusal of the new house owner to extend our lease, the KostNix has been deprived of its room. This again shows clearly - the interests of the real estate agents and the economy are concisely above the needs of the people.

The KostNix, a popular project that offers alternatives to the disposable and consumer society and puts people's needs first, is losing its foundation - a consumption-free space where people can bring things they no longer need and others can take with them if you need them. For 12 years, various people have been politically and artistically involved in ensuring that economic imbalances are clearly and practically prevented and that all of them can "profit". This time was eaten away by precarious conditions, the subsidies were not even enough for half of the fixed costs - but through solidary donations and commitment the KostNix always survived.

Now the free store needs a new affordable and central space to continue to work for a solidary world in which people can have what they need.


Snales*Paradise

Snales*Paradise Opening/ Botanischer Garten/ 15. Juni 15.00

Weichtiere voran/ Das Paradies wartet schon/ Die Pause ist lang.

On 15th June the KostNix opens the installation Schnecken * Paradies in the Botanical Garden Innsbruck. For drinks and music is provided. The installation is funded by the TKI and the state of Tyrol.

Faster! Better! More efficient! More productive! The post-liberal society demands from us the optimization of every area of life. Whether wage labor, self-employment, private life, leisure or sex, everything has to be faster. The implications of this acceleration for our health, our love relationships, and intergenerational understanding are unpredictable. With the suppression of the slow, the failure to disappear, the weak and the beautiful also threaten.

The installation The Snails*Paradise consists of a raised snail enclosure, where live snails can leave their mollusk position and communicate with the viewer at eye level. A balanced view can only be possible if the hierarchies between the slow and the fast are broken.

Più veloci! Meglio! Più efficienti! Più produttivi! La società post-liberale ci richiede l’ottimizzazione di ogni ambito di vita. Tutto deve diventare più rapido; si tratti di lavoro salariato, lavoro autonomo, vita privata, tempo libero o sesso. Le conseguenze di questo imperativo di accelerazione per la nostra salute, i nostri rapporti amorosi e la comprensione tra le generazioni non sono da sottovalutare. Rimuovendo tutto ciò che è lento rischia di scomparire anche l’esperienza del fallimento, della debolezza e della bellezza.

L’installazione consiste in un recinto di lumache sollevato in cui lumache viventi abbandonano la loro posizione di molluschi e si elevano all’altezza dello sguardo degli osservatori per poter comunicare con essi. Uno sguardo equilibrato può essere possibile soltanto se vengono spezzate le gerarchie tra il lento e il veloce.


Planeten Zerstörer Container

Im Rahmen des vom TKI finanzierten und vom KostNix-Laden Innsbruck kuratierten Projekts „Kapitalismus (Kritik) und Öffentlichkeit“ wird die Kunstinstallation „Planetary Destroyer Container“ in Tiroler öffentlichen Räumen in Nähe zu Einkaufszentren gezeigt werden.

Die Containerschifffahrt gehört zu den größten Verschmutzern der Umwelt. Tausende Transportschiffe werden mit einem Treibstoff betrieben, der aus Rückständen aus der Rohölaufbereitung hergestellt wird und sehr hohe Stickoxid, Schwefel- und Schwermetallgehalte aufweist. Die globale Hochseeschifffahrt verbrauchte 2018 600.000 Tonnen dieses hochgiftigen Brennstoffes täglich.

Das Review of Maritime Transport 2018 der Internationale Schifffahrtsorganisation (IMO) der Vereinten Nationen geht davon aus, dass die Containerschifffahrt um 4% jährlich zunehmen wird. Nichts desto trotz gibt es bislang keine verbindlichen Regeln die diesen Schadstoffausstoß begrenzt und alternative weniger schädliche Treibstoffe vorschreibt.

Das aus gesammelten Altmetallen zusammengeschweißte Objekt „Planetary Destroyer Container“ repräsentiert die Gefährdung des Planeten durch die Containerschifffahrt. Das Metallobjekt überlagert die ikonische Gestalt des Imperialen Zerstörers der Star Wars Filme mit signifikanten Merkmalen zeitgenössischer Containerschiffe. Auf diese Weise soll die bedrohliche Präsenz der Containerschifffahrt abgebildet werden. Das Objekt hat in etwa die Größe eines Kleinwagens.

Das Metallobjekt repräsentiert das wachsende öffentliche Bewusstsein für die kausale Beziehung zwischen kapitalistischer Globalisierung und Klimawandel. Experten und Journalisten sind sich einig, dass die globale Containerschifffahrt das fragile Ökosystem der Weltmeere bedroht. Trotz dieses Bewusstseins gelang es bislang nicht, den Treibstoff Verbrauch von Containerschiffen zu reglementieren oder den Konsum von Produkten aus Übersee effektiv zu reduzieren.

Die künstlerischen Intervention in der Nähe von Einkaufzentren hofft daher darauf die öffentliche Aufmerksamkeit auf die durch die Containerschifffahrt verursacht fortschreitende Zerstörung des Planeten und insbesondere seiner Ozeane zu richten. Darüber hinaus sollen Konsumenten dazu motiviert werden sich zu solidarisieren und ihren individuellen Boykott zu einer kollektiven Bewegung zu vereinen, deren Anliegen es ist Unternehmen und Regierungen dazu zu bringen, den Treibstoffverbrauch von Containerschiffen zu regulieren.