Psilocybe argentipes Yokoyama

Pflanzenbild Bildquelle. Die Pilze.

Pflanzl. Fam.:

(Agaricaceae)
Strophariaceae - Blaetterpilze

Inhaltsstoffe:

Es ist das halluzinogeneTryptamin in dieser Pilzart Psilocybin enthalten. (#62/310)

Allgemeines:

Dieser Pilz gehoert in die Gattung der Psilocyben (oder auch Kahlkoepfe), der bekannten Pilzfamilie, die sich durch eine Reihe bekannter halluzinogener Vertreter auszeichnet. Aus dieser Gattung stammen so beruehmte Pilze wie der Spitzkegelige Kahlkopf (Psilocybe semilanceata), der halluzinogene Pilz Europas, wie auch Psilocybe cubensis, eine stark halluzinogene Art, die sich besonders leicht zuechten laesst und deshalb eine wesentliche Rolle in der Drogensubkultur als Quelle fuer das Halluzinogen Psilocybin spielt. (eigen)

Die Pilzfamilie Psilocybe (Kahlkoepfe) ist vom dem liechtensteiner Pilzforscher (Mykologe) G. Guzman in seinem Werk "The Genus Psilocybe" erforscht und zusammengefasst worden, leider im Original kaum zugaenglich. Eigentlich ist total wenig ueber diese Pilzart bekannt, naemlich nur dass sie das weit verbreitete und bekannte halluzinogeneTryptamin Psilocybin enthaelt. (eigen)

Wirkungen:

Aufgrund des Hauptinhaltsstoffes Psilocybin ist mit der gleichen Wirkung, wie bei anderen bekannteren, halluzinogenen Pilzarten zu rechnen. Es soll an dieser Stelle, an die Wirkungsbeschreibungen bei Psilocybe semilanceata (der Spitzkegelige Kahlkopf) verwiesen werden.

Wirkdauer:

Es ist aufgrund des Hauptinhaltsstoffes Psilocybin mit der gleichen Wirkdauer wie bei den anderen, bekannteren halluzinogenen Pilzen (Psilocybe cubensis, P. cyanescens oder auch P. semilanceata [Spitzkegeliger Kahlkopf] ) zu rechnen. Die Dauer der Wirkung betraegt somit etwa 5-6 Stunden. (eigen)

Entgiftung:

Es soll an dieser Stelle an die Abhandlung ueber den Hauptinhaltsstoff Psilocybin verwiesen werden, aber auch an Beschreibungen anderer Psilocybin-haeltiger Arten, die bekannter sind. (Psilocybe cubensis, P. cyanescens, P. semilanceata [Spitzkegeliger Kahlkopf] ). Dort koennen die entsprechenden Informationen entnommen werden. (eigen)

Sucht:

Die Ausbildung einer koerperlichen oder glaubhaften, psychischen Abhaengigkeit ist nicht bekannt. (eigen)

Geschichte:

1973: Die Pilzart Psilocybe subcaerulipes Hongo wurde von einem japanischen Mykologen und drei Studenten getestet und erwies sich als halluzinogen wirksam. Die Pilzart enthaelt zweifelsohne Psilocybin, wurde aber noch nicht chemisch untersucht, meint der mexikanische Ethnopharmakologe Jonathan Ott. Der japanische Pilzforscher, Yokohama, nahm spaeter an, dass die Pilzart, die er getestet hat Psilocybe argentipes war. (#62/315f.)

1976: Yokoyama isolierte das erste mal das psychoaktive Tryptamin Psilocybin aus den Pilzen. (#62/310)

1981: Koike et al. isolierten ebenfalls das Halluzinogen Psilocybin aus den Pilzen. (#62/310)


Bildquellen:

Abbildung 1: Photograph/in: unbekannt; Quelle: Erowid.


Bibliographie:

Das Quellenverzeichnis der Enzyklopaedie